Unabhängiges Monitoring:
Rassistische Gewalt sichtbarer machen.

Mörderischer Rassismus:
Erinnern und Gedenken.

Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Täglich werden in Deutschland drei bis vier rechts, rassistisch oder antisemitisch motivierte Gewalttaten verübt. Die im Dachverband der unabhängigen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) zusammengeschlossenen Beratungseinrichtungen sorgen dafür, dass die Angegriffenen und Verletzten nicht alleine bleiben. Sie beraten und unterstützen direkt Betroffene ebenso wie Zeug*innen und Angehörige: kostenlos, vertraulich, vor Ort, parteilich im Sinne der Betroffenen und auf Wunsch auch anonym.

Allzu oft werden rechte Gewalt und ihre Folgen ignoriert, verharmlost und verschwiegen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen machen wir mit verlässlichen, unabhängigen Zahlen und Analysen das Ausmaß rechter Gewalt sichtbar. Der VBRG setzt sich dafür ein, dass Betroffene rechter Gewalt in jedem Bundesland Zugang zu professionellen, unabhängigen, kostenlosen und parteilich in ihrem Sinne arbeitenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen erhalten.

VBRG

Veränderte Erreichbarkeiten der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Auch in Zeiten von COVID-19: Nach rassistisch, rechts oder antisemitisch motivierten Gewalttaten und Bedrohungen finden Betroffene und Ratsuchende weiterhin Unterstützung und Hilfe bei den unabhängigen Beratungsstellen. Solidarität und Unterstützung sind wichtiger denn je – auch damit alle, die unabhängige und kompetente Beratung benötigen und wünschen, von den Angeboten der Opferberatungen in ihrem Bundesland erfahren.

Folge #7: Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG

Im ersten Kapitel von Folge #7 sprechen wir mit zwei Überlebenden über die Folgen des antisemitischen Attentats auf die Synagoge in Halle (Saale) am 9. Oktober 2019. Zu Gast sind Naomi Henkel-Guembel und Max Privorozki, der Geschäftsführer und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale). Schwerpunkte sind die Auswirkungen des antisemitischen Anschlags und die damit verbundenen notwendigen politischen Konsequenzen sowie die Erwartungen an den Strafprozess gegen den Attentäter.

Folge #6: Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG

In Folge #6 sprechen wir über das Erinnern und den Stand des Aufklärung zum 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats und die aktuelle Situation in München. Mit Renate Martinez, die das Attentat 1980 lebensgefährlich verletzt überlebte, mit dem Journalisten Ulrich Chaussy, dessen Recherchen zur Wiederaufnahme der Ermittlungen beigetragen haben, und mit Karoline und Lea von BEFORE e.V., der Beratungsstelle bei Diskriminierung, Rassismus und rechter Gewalt in München.

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Mit dem Opferhilfefonds unterstützen wir schnell und unbürokratisch Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und ihre Angehörigen.

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Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG.

In der Podcastserie „Vor Ort“ sprechen die unabhängigen Opferberatungsstellen, Betroffene und andere Expert*innen darüber, wie Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt den Alltag vieler Menschen beeinträchtigen und beeinflussen. Denn inmitten der Coronakrise wird deutlicher denn je: die Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt entscheidet zentral darüber, ob Marginalisierte noch mehr belastet, angegriffen und schutzloser werden. Oder ob Solidarität tatsächlich unteilbar ist.

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Enhancing Stakeholder Awareness and Resources for Hate Crime Victim Support (EStAR)

By implementing the EStAR project, we reaffirm our commitment to providing support to hate crime victims, advocating for a victim-centered approach and improving services to those who suffered a hate motivated discrimination, abuse and violence. Together with our partner, the OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR), we want to ensure that hate crime victims receive adequate protection, specialized services and access to justice. Everywhere in Europe.

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Webdokumentation: „Gegen uns: Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt seit 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft“

Anlässlich des 29. Todestages von Jorge Gomondai, der am 6. April 1991 nach einem rassistischen Angriff in Dresden starb, starten die Opferberatung „Support“ der RAA Sachsen e.V. und der VBRG die Webdokumentation „Gegen uns: Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt seit 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft“. Die Perspektive der Angegriffenen auf drei Jahrzehnte rechte, rassistische und antisemitische Gewalt steht im Mittelpunkt der Webdoku.

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Was tun nach einem rassistischen Angriff? Empfehlungen für Betroffene (10 Sprachen)

Die Handreichung „Was tun nach einem rassistischen Angriff? Empfehlungen für Betroffene“ informiert über wichtige Sofortmaßnahmen für den Fall rassistischer Gewalt. Sie ist in folgenden Sprachen erhältlich: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Kurmanyi, Farsi, Pashto, Tigrinya, Albanisch und Romanes.
VBRG

Sağcı, ırkçı veya antisemit bir saldırının ardından neler yapmak gerekir? Mağdurlar, aile yakınları ve tanıklar neler yapabilir ve nasıl yardım alabilirler?

Bu rehber sağcı, ırkçı veya antisemit sebeplerle işlenmiş bir şiddet suçuna maruz kalan kişiler, onların aile yakınları ve arkadaşları ve ayrıca şiddet suçlarının tanıkları için hazırlanmıştır. Elinizdeki rehber mağdurlara bu olağanüstü durumla baş etmeleri konusunda yardımcı olur, önemli soru ve kararlarda onlara yol gösterir.

What to do after a right-wing, racist or anti-Semitic attack? Possibilities for action and help for victims, relatives and witnesses. A guidebook.

This guide is aimed at people who have experienced right-wing, racist, antiziganist or anti-Semitic violence, their relatives and friends and witnesses of an attack. This guide is intended to help those affected to find their way in a non-routine situation by giving a brief guide to important questions and decisions.

Was tun nach einem rechten, rassistischen und antisemitischen Angriff? Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Zeug*innen

Dieser Ratgeber richtet sich an Menschen, die eine rechts, rassistisch, antiziganistisch oder antisemitisch motivierte Gewalttat erlebt haben, an deren Angehörige und Freund*innen sowie an Zeug*innen eines Angriffs. Der Ratgeber will Betroffenen helfen, sich in einer nicht-alltäglichen Situation zurechtzufinden.

Unterstützung nach einem rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriff. Ein Ratgeber für Angehörige von Betroffenen

Dieser Ratgeber des VBRG e.V. richtet sich an Angehörige sowie Freund*innen von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Er informiert über Hintergründe und Folgen politisch rechts motivierter Gewalttaten und hilft so, die Betroffenen besser zu verstehen. Der Ratgeber gibt Bezugspersonen eine Reihe von Empfehlungen, wie sie die Gewaltbetroffenen unterstützen können, um das Erlebte zu verarbeiten und die Folgen zu überwinden.

Im Fokus von Neonazis. Ein Ratgeber für Betroffene und Unterstützer*innen

In vielen Fällen geraten Menschen in den Fokus der rechten Szene. Sie werden beleidigt, bedroht, gemobbt oder diffamiert, sehen sich regelrechten Hetzkampagnen oder zielgerichteten Beschädigungen ihres Eigentums ausgesetzt. Es kann auch Menschen treffen, die sich für Flüchtlinge engagieren und deshalb zum rechten Hassobjekt werden. Was tun nach derartigen Aktionen? Der Ratgeber informiert über Reaktionsmöglichkeiten und sinnvolle Vorkehrungen.
Pressemitteilung VBRG

Jahresbilanz 2019 der Opferberatungsstellen: Drei Todesopfer und durchschnittlich fünf Angriffe täglich

Die im VBRG e.V. zusammengeschlossenen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt haben für das Jahr 2019 ein hohes Niveau von rechten Gewalttaten in acht von 16 Bundesländern dokumentiert. Insgesamt wurden 1.347 rechts, rassistisch und antisemitisch motivierte Angriffe mit 1.982 direkt Betroffenen registriert. Damit wurden in der Hälfte aller Bundesländer im Jahr 2019 täglich mindestens fünf Menschen Opfer rechter Gewalt. Drei Menschen starben in 2019 bei antisemitisch und rassistisch motivierten rechtsterroristischen Anschlägen.
Pressemitteilung VBRG

Neue Webdokumentation: „Gegen uns: Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt seit 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft“

Anlässlich des 29. Todestages von Jorge Gomondai, der am 6. April 1991 nach einem rassistisch motivierten Angriff durch Neonazis in einer Straßenbahn in Dresden starb, starten die Opferberatung „Support“ der RAA Sachsen e.V. und der VBRG die Webdokumentation „Gegen uns: Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt seit 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft“.