Gedenk- und Disskussionsveranstaltung in Stuttgart am 13.03.19: Die Todesopfer rassistischer Gewalt nicht vergessen!

Zu einer Erinnerungsveranstaltung für die Menschen, die 1994 durch den rassistischen Brandanschlag auf das Mehrfamilienhaus in der Stuttgarter Geißstraße 7 starben, lädt die baden-württembergische Beratungsstelle LEUCHTLINIE zusammen mit dem Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ein.

Tatmotivationen der Angriffe 2017

Statistisch gesehen gab 2017 jeden Tag mindestens drei rechte Gewalttaten. In den sieben Bundesländern wurden dabei mindestens 1.740 Personen verletzt oder massiv bedroht. Fast 150 der Betroffenen waren Kinder unter 14 Jahren. Mehr als zwei Drittel der Angriffe (70 Prozent) war rassistisch motiviert.

Veranstaltung in Bochum am 11.03.19: Verzerrte Wahrnehmung? Todesopfer rechter Gewalt in NRW

In NRW gibt es mindestens 24 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 und weitere acht Verdachtsfälle, davon sind lediglich elf von den Behörden anerkannt. Vor diesem Hintergrund haben Brandenburg und Berlin als erste Bundesländer mehrere Verdachtsfälle wissenschaftlich untersuchen lassen. Auf der Veranstaltung werden die Forscher über ihre Arbeit berichten.

de:hate Podcast zum Thema „Hasskriminalität“

In der aktuellen Folge des Podcasts de:hate der Amadeu Antonio Stiftung geht es um ein Themenfeld, das sowohl Justiz und Polizei als auch Zivilgesellschaft und Forschung beschäftigt: Hasskriminalität.

Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt 2003 bis 2017

Die Zahl derjenigen, die seit der Jahrtausendwende direkt von rechter Gewalt betroffen waren und sind, ist inzwischen auf die Bevölkerungszahl einer mittleren Kleinstadt angestiegen.

Podiumsdiskussion „Gemeint sind wir alle“ zum Nachhören

Kürzlich wurde bekannt, dass die Frankfurter Rechtsanwältin und NSU-Nebenklagevertreterin Seda Başay-Yıldız und ihre Familie von einer rechtsextremen Gruppe mehrfach mit dem Tod bedroht werden. Mit der Veranstaltung am 21. Januar wollen wir zeigen, dass Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt notwendiger denn je ist. Die Veranstaltung kann hier nun nachgehört werden.