Aktuelles

Christian-Ditsch.de

Tipps und Hintergründe zum Umgang mit extrem rechten Feindlisten

Noch immer weigern sich die Ermittlungsbehörden die Betroffenen extrem rechter Feindlisten darüber zu informieren, wenn ihre Wohnanschriften, andere persönliche Daten, Fotos oder Informationen in Datensammlungen von Neonazis und/oder organisierten Rassist*innen aufgefunden wurden. Hier gibt der VBRG einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten und das Ausmaß extrem rechter Feindes- oder Todeslisten.
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Betroffene der rechten Feindlisten endlich informieren!

Neonazis und rechte Terrornetzwerke haben umfangreiche so genannte "Feindes- oder Todeslisten" zusammengestellt. Die Daten sind oft das Ergebnis von Recherchen im lokalen Umfeld rechter Netzwerke. Damit Betroffene sich selbst schützen können, fordern die Beratungsstellen und der VBRG seit Monaten, dass die Betroffenen informiert werden müssen.

Dokumentation in eigener Sache

Mit einem vom Netzwerk kritnet initiierten offenen Brief haben mehr als 160 Wissenschaftler*innen darum gebeten, die drohende Streichung der Finanzierung für die Dachverbände der Opferberatungen, Mobilen Beratungen und der BAG Ausstieg ab Jahresende abzuwenden. Hier dokumentieren wir den Brief sowie Presseberichte.
Robert Andreasch

Kein Schlussstrich und umfassende Aufklärung im NSU-Komplex!

Ein Jahr nach der Urteilsverkündung im NSU-Prozess fordern Opferberatungsstellen: Staat und Gesellschaft müssen die Lehren aus der Mord- und Anschlagsserie des NSU endlich ernst nehmen: Rechter, rassistisch und antisemitisch motivierter Terror und Gewalt gegen politische Gegner*innen sind eine reale Gefahr für die Betroffenen.
LAG Queeres Sachsen

Eine Wahrnehmungslücke: Gewalt gegen LSBTTIQ*

Die LAG Queeres Sachsen kommt in einer Umfrage zu homo- und transphober Gewalt zu dem Ergebnis, dass Gewalt gegen LSBTTIQ* deutlich weiter verbreitet ist als offiziell bekannt. Ein besonders Aufsehen erregender Fall ist der gewaltsame Tod von Christopher W. (26) am 18. April 2018 in Aue (Sachsen), der von drei stadtbekannte Rechte über Stunden misshandelt und dann getötet wurde.

"Bleiberecht statt Ausgrenzung": Der VBRG unterstützt die Petition zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes

Das Grundrechtekomitee und medico international haben eine Petition an den Deutschen Bundestag initiiert, deren Forderung nach einem allgemeinen Bleiberecht für Geduldete und Illegalisierte von mehr als 100 Organisationen sowie Prominenten unterstützt wird. Unterzeichnen auch Sie!
VBRG e.V.

Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2018 - Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen

Die Opferberatungsstellen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben ihre Jahresbilanzen 2018 zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt vorgestellt. Hier finden Sie eine Übersicht - auch mit Berichten aus der Arbeit der Beratungsstellen in Bayern, München, Bremen, Hamburg und Hessen.

Zum Nachhören: Podcast von NSU Watch „Die Todesopfer rassistischer Gewalt nicht vergessen“

Ein Podcast mit Ausschnitten aus der Gedenkveranstaltung „Die Todesopfer rassistischer Gewalt nicht vergessen“ anlässlich des 25. Jahrestags des rassistischen Brandanschlags auf ein Mehrfamilienhaus in Stuttgart, wo am 16. März 1994 sieben Menschen starben.

Gedenk- und Disskussionsveranstaltung in Stuttgart am 13.03.19: Die Todesopfer rassistischer Gewalt nicht vergessen!

Zu einer Erinnerungsveranstaltung für die Menschen, die 1994 durch den rassistischen Brandanschlag auf das Mehrfamilienhaus in der Stuttgarter Geißstraße 7 starben, lädt die baden-württembergische Beratungsstelle LEUCHTLINIE zusammen mit dem Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ein.

Veranstaltung in Bochum am 11.03.19: Verzerrte Wahrnehmung? Todesopfer rechter Gewalt in NRW

In NRW gibt es mindestens 24 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 und weitere acht Verdachtsfälle, davon sind lediglich elf von den Behörden anerkannt. Vor diesem Hintergrund haben Brandenburg und Berlin als erste Bundesländer mehrere Verdachtsfälle wissenschaftlich untersuchen lassen. Auf der Veranstaltung werden die Forscher über ihre Arbeit berichten.

de:hate Podcast zum Thema "Hasskriminalität"

In der aktuellen Folge des Podcasts de:hate der Amadeu Antonio Stiftung geht es um ein Themenfeld, das sowohl Justiz und Polizei als auch Zivilgesellschaft und Forschung beschäftigt: Hasskriminalität.

Podiumsdiskussion "Gemeint sind wir alle" zum Nachhören

Kürzlich wurde bekannt, dass die Frankfurter Rechtsanwältin und NSU-Nebenklagevertreterin Seda Başay-Yıldız und ihre Familie von einer rechtsextremen Gruppe mehrfach mit dem Tod bedroht werden. Mit der Veranstaltung am 21. Januar wollen wir zeigen, dass Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt notwendiger denn je ist. Die Veranstaltung kann hier nun nachgehört werden.

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts

Im November 2018 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen „Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts “ veröffentlicht. Der VBRG e.V. hat gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Opferhilfen (ado), dem Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) und dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) eine Stellungnahme zu diesem Gesetzentwurf veröffentlicht. Sie bietet Abgeordneten, Praktiker*innen und Betroffenen gleichermaßen eine Orientierung in dem anstehenden Gesetzgebungsverfahren.

Veranstaltung in Erfurt am 23.01.19: Keine Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 in Erfurt?

Am 25. Januar 2003 greift ein Neonazi in Erfurt den 48-jährigen Hartmut Balzke und einen jungen Punk brutal an. Hartmut Balzke stirbt zwei Tage später an den schweren Verletzungen. Von staatlichen Stellen ist in Thüringen seit 1990 nur ein Todesopfer rechter Gewalt anerkannt. Hartmut Balzke zählt nicht dazu. Die Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt kritisieren die Bagatellisierung rechter Gewalt und schätzen ein, dass es sich nicht mehr um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles Problem handelt.