Herzlich Willkommen beim Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Der VBRG e.V. ist der Bundesverband unabhängiger Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Er koordiniert die Vernetzung der Beratungsstellen, vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden Auf- und Ausbau unabhängiger fachspezifischer Beratungsstrukturen. Er wurde im September 2014 in Berlin gegründet.

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11.03.19 Veranstaltung in Bochum: Verzerrte Wahrnehmung? Todesopfer rechter Gewalt in NRW

Die Veranstaltung findet statt am 11. März 2019 um 18:00 Uhr in der Ruhr-Universität Bochum im Blue Square, Kortumstr. 90, 44787 Bochum.

In den zurückliegenden Jahrzehnten sind in Deutschland weit mehr als hundert Menschen durch rechtsextrem oder rassistisch motivierte Straftaten ums Leben gekommen. In den polizeilichen Statistiken ist nur ein Teil dieser Fälle als „politisch motiviert“ eingestuft worden. Häufig werden die Motive der Täter*innen nicht hinreichend aufgeklärt, unter den Teppich gekehrt oder schlicht nicht erfasst. Ein Langzeitrechercheprojekt von Tagesspiegel und ZEIT Online geht von mehr als 169 Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland aus, davon sind lediglich 83 offiziell anerkannt. 

In Nordrhein-Westfalen zählen die Journalist*innen mindestens 24 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 und weitere acht Verdachtsfälle, davon sind lediglich elf von den Behörden anerkannt. Vor diesem Hintergrund haben Brandenburg und Berlin in den vergangenen Jahren als erste Bundesländer mehrere Dutzend Verdachtsfälle rechtsextrem motivierter Tötungsdelikte noch einmal wissenschaftlich untersuchen lassen. Auf der Veranstaltung werden die Forscher aus Brandenburg und Berlin über ihre Arbeit berichten. Darüber hinaus soll ein Blick auf einschlägige Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen geworfen werden.

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PM 30.01.2019: Frankfurter Erklärung in Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Mit der „Frankfurter Erklärung in Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt“ fordern die Bildungsstätte Anne Frank, die Türkische Gemeinde Hessen, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein sowie die Türkische Gemeinde in Deutschland und der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ein „Ende der Bagatellisierung der rechts, rassistisch und antisemitisch motivierten Straftaten durch politisch Verantwortliche sowie die Anerkennung, dass es ein strukturelles Problem des rechten Gedankenguts und des Rassismus im hessischen Polizeiapparat gibt.“

Ein „weiter so“ verbietet sich angesichts der seit mehr als einem halben Jahr andauernden Erfolglosigkeit, mit der die hessischen Ermittlungsbehörden im Fall der anhaltenden Morddrohungen gegen die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız und gegen die Gruppe „NSU 2.0“ und deren Kontakte zu einer Gruppe Frankfurter Polizeibeamter in der 1. Hauptwache an der Zeil ermitteln sowie angesichts der anhaltend erfolglosen Ermittlungen gegen die oder den Täter, die bzw. der für eine Serie von neun Brandstiftungen bei linken und alternativen Wohn- und Hausprojekten  im Rhein-Main-Gebiet verantwortlich ist. Weiterlesen ...

21.01.2019 FFM: Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion "Gemeint sind wir alle!"

Gemeint sind wir alle Solidarität mit den Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt!

Montag, den 21. Januar 2019 um 19.00 Uhr, forum medico, Lindleystr. 15, 60314 Frankfurt am Main
Begrüßung:

Anne Jung (medico international)
Debatte mit:

• Seda Başay-Yıldız, (Rechtsanwältin, Frankfurt a.M.)
• Abdulkerim Şimşek (Medizintechniker, Nebenkläger im NSU-Prozess am OLG München)
• Kris Simon (Mietshäuser Syndikat-Projekte in Frankfurt a.M.)
• Michael Weiss (NSU Watch)
• Esther Dischereit (Schriftstellerin, Autorin von „Blumen für Otello. Über die Verbrechen von Jena“, Berlin)
• Rupert von Plottnitz (Rechtsanwalt, Justizminister a.D., Frankfurt a.M.)
Moderation:

Heike Kleffner (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.) Weiterlesen ...

Stellenausschreibung: Fachreferent*in gesucht für Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG)

Der VBRG e.V. sucht zum 1. März 2019 eine*n Fachreferent*in für die Unterstützung seiner Geschäftsstelle in Berlin.   Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) e.V. koordiniert die Vernetzung der fachspezifischen Beratungsstellen. Der VBRG e.V. vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden Auf- und Ausbau unabhängiger fachspezifischer Beratungsstrukturen.   Die Mitgliedsorganisationen unterstützen Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug*innen eines politisch rechts, rassistisch oder antisemitisch motivierten Angriffs bei der Bewältigung materieller sowie immaterieller Angriffsfolgen. Der Verband und die Mitgliedsorganisationen setzen sich außerdem öffentlich und politisch für den Opferschutz, die Rechte der Betroffenen und die gesellschaftliche Sensibilisierung für das Ausmaß sowie die Folgen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ein.
Zur Gewährleistung der Projektumsetzung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachreferent*in. Die Stelle ist bis zum 31.12.2019 befristet (Ende der aktuellen Förderperiode von „Demokratie leben!“). Die Stelle umfasst 30 Std./Woche. Arbeitsort ist Berlin-Lichtenberg. Die Position ist an die Förderung des VBRG durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gebunden. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Weiterlesen ...