Veränderte Erreichbarkeiten der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

18.03.2020

Auch in Zeiten von COVID-19: Hilfe und Unterstützung nach rassistisch, rechts oder antisemitisch motivierten Angriffen

Sie erhalten weiterhin Unterstützung!

Nach rassistisch, rechts oder antisemitisch motivierten Gewalttaten und Bedrohungen finden Betroffene und Ratsuchende auch weiterhin Unterstützung und Hilfe bei den unabhängigen Beratungsstellen. Um COVID-19 Infektionsrisiken zu minimieren, beraten die Projekte jedoch bis auf weiteres sowohl telefonisch oder Online – auch in verschlüsselten Video- und Chat-Beratungen. Vor-Ort-Beratungen, Beratungen in den jeweiligen Anlaufstellen oder Begleitungen können – wenn überhaupt – derzeit zumeist nur noch in absoluten Ausnahmefällen und erst nach Terminvereinbarung durchgeführt werden. Gemeinsam mit Ihnen und Euch werden die Beratungsstellen vor Ort nach Möglichkeiten der bestmöglichen Unterstützung suchen.

Die aktuellen Erreichbarkeiten nach Bundesländern im Überblick:

Baden-Württemberg

„LEUCHTLINIE – Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Baden-Württemberg
Zur Eindämmung der Infektionsgefahr mit dem Virus COVID-19 ist unser Beratungsteam bis auf weiteres nur noch telefonisch über die Hotline 0711/888 999 33 oder per E-Mail an kontakt@leuchtlinie.de für Sie und Euch erreichbar.
Vor-Ort-Beratungen, Beratungen in unsere Beratungsstelle oder Begleitungen werden nur noch in absoluten Ausnahmefällen und erst nach Terminvereinbarung durchgeführt.

Das Team von LEUCHTLINIE ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0711/888 999 33
E-Mail: kontakt@leuchtlinie.de
Weitere Informationen: www.leuchtlinie.de

Bayern

B.U.D. – Beratung, Unterstützung, Dokumentation für Opfer rechtsextremer Gewalt e.V.
B.U.D. bietet sowohl telefonisch als auch per E-Mail Unterstützung und Beratung nach rassistisch, rechtsextrem oder antisemitisch motivierten Angriffen und Bedrohungen.

Das Team von B.U.D. ist wie folgt erreichbar:
Telefon Hotline: 0151/216 53 18 7
E-Mail: info@bud-bayern.de
Weitere Informationen: www.bud-bayern-ev.de

München

BEFORE Beratungsstelle für Betroffene von Diskriminierung und rechter, gruppenbezogen menschenfeindlicher Gewalt in München
Im Zuge des Infektionsschutzes vor COVID-19 haben wir unser Beratungsangebot umgestellt. In der nächsten Zeit sind wir wie folgt erreichbar: Telefonisch unter 089/46 22 46 70 von Montag bis Donnerstag 10-14 Uhr, am Freitag von 10-13Uhr.

Das Team von BEFORE ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 089/46 22 46 70
E-Mail: kontakt@before-muenchen.de oder before-muenchen.de/kontakt
Weitere Informationen: before-muenchen.de

Berlin

ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
Wegen Covid-19 ist ReachOut bis auf weiteres für Besucher*innen und Ratsuchende geschlossen. Die Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Bedrohung findet per Telefon oder E-Mail statt. Begleitungen sind bis auf weiteres nur noch in Ausnahmefällen möglich.
Workshops, Teambegleitungen, Fortbildungen und Vorträge finden derzeit nicht statt. Wir sind aber für Euch und Sie wie folgt erreichbar:
Telefon-Beratung: 0175/5 44 75 67
Bildungsarbeit und allgemeine Anfragen: 0152/15 28 97 88 | Öffentlichkeitsarbeit und allgemeine Anfragen: 0170/42 65 02 0
Auch per E-Mail sind wir wie folgt erreichbar:
info@reachoutberlin.de
beratung@reachoutberlin.de
bildungsarbeit@reachoutberlin.de
Außerdem sind wir wie immer über die persönlichen E-Mail Adressen der Mitarbeiter*innen erreichbar. Gemeinsam werden wir Möglichkeiten finden, Sie und Euch zu unterstützen!

Das Team von ReachOut Berlin ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0170/42 65 02 0
E-Mail: info@reachoutberlin.de
Weitere Informationen: www.reachoutberlin.de

Brandenburg

Opferperspektive – Beratung für Betroffene rechter Gewalt in Brandenburg e.V.
Das Team der Opferperspektive – Beratung für Betroffene rechter Gewalt in Brandenburg ist aufgrund der Einschränkungen durch das Virus COVID-19 vorerst nur telefonisch unter 0331/817 00 00 und info@opferperspektive.de zu erreichen. Die Berater*innen sind weiterhin direkt über die folgenden Kontaktdaten persönlich zu erreichen: www.opferperspektive.de/kontakt-zu-opferberaterinnen.

Vor-Ort-Beratungen, Beratungen in unserer Beratungsstelle oder Begleitungen können wir nur noch in absoluten Ausnahmefällen und erst nach Terminvereinbarung durchführen. Stattdessen wird unsere Beratungstätigkeit vor allem telefonisch, schriftlich und per Video stattfinden. Sie können uns also gern weiterhin kontaktieren.

Das Team der Opferperspektive ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0331/817 00 00
E-Mail: info@opferperspektive.de
Weitere Informationen: www.opferperspektive.de/aktuelles/erreichbarkeit

Bremen

soliport – Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen
Aufgrund der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus COVID-19 führen wir bis auf weiteres keine persönlichen Beratungsgespräche durch. Wir beraten Sie und Euch stattdessen telefonisch. Für Beratungsanfragen können Sie uns daher weiterhin unter 0421/17 83 12 12 oder via E-Mail info@soliport.de kontaktieren. Wir bitten um Verständnis. Alles Gute.

Das Team von soliport ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0421/17 83 12 12
E-Mail: info@soliport.de
Weitere Informationen: soliport.de

Hamburg

empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
Das Hamburger Projekt empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt berät aktuell aufgrund der Einschränkungen durch das Corona Virus vorwiegend telefonisch und online. Beratungsbedarfe und Terminvereinbarungen unter: 0151/22 777 134 oder empower@hamburg.arbeitundleben.de

Das Team von empower ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0151/22 777 134
E-Mail: empower@hamburg.arbeitundleben.de
Weitere Informationen: hamburg.arbeitundleben.de/empower

Hessen

Response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt
Aufgrund der Einschränkung durch das Corona-Virus berät response bis auf weiteres nur telefonisch und online. Terminvereinbarung und Anfragen über das Kontaktformular oder unter: 0151/250 00 26 2 (Frankfurt) und 0157/737 258 60 (Kassel).

Beratung und Unterstützung nach dem rassistischen Attentat in Hanau
response unterstützt ab sofort und weiterhin Angehörige, Freund*innen und Unterstützer*innen der Opfer des rassistischen Attentats in Hanau sowie die Überlebenden und Zeug*innen.
Unsere Unterstützung umfasst:
• Einen ruhigen und sicheren Ort für Gespräche über alles, was nach dem Attentat belastet und beschäftigt;
• Information bei Fragen zu finanziellen Hilfen und Unterstützung bei Anträgen;
• Vermittlung zu traumatherapeutischen Angeboten.
Ausführliche Informationen für Familienangehörige und Freund*innen der Todesopfer, für Verletzte und Zeug*innen des rassistischen und rechtsterroristischen Attentats in Hanau: www.response-hessen.de/hanau
Unter 0157/737 258 60 und 0151/250 00 26 2 sind wir montags bis freitags von 9 bis 18h erreichbar.

Das Team von response ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0151/250 00 262 (Frankfurt), 0157/737 258 60 (Kassel)
E-Mail: kontakt@response-hessen.de
Weitere Informationen: www.response-hessen.de

Mecklenburg-Vorpommern

LOBBI – Landesweite Opferberatung Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Nach rassistischen, antisemitischen, homo-/transfeindlichen und anderen rechtsmotivierten Angriffen und Bedrohungen bieten wir weiterhin Unterstützung an. Um Infektionsrisiken zu minimieren, beraten wir bis auf weiteres nur telefonisch oder online. Vor-Ort-Beratungen, Beratungen in unseren Beratungsstellen oder Begleitungen werden nur noch in absoluten Ausnahmefällen und erst nach Terminvereinbarung durchgeführt.

Das Team von LOBBI e.V. ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0170/528 29 97 (Rostock), 0160/844 21 89 (Neubrandenburg)
E-Mail: ost@lobbi-mv.de oder west@lobbi-mv.de
Weitere Informationen: www.lobbi-mv.de/nachrichten/umstellung-des-beratungsangebots-aufgrund-von-covid-19

Niedersachsen

respAct – solidarisch mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Das Team von respAct ist derzeit für Beratungs- und Unterstützungsanfragen insbesondere über das Beratungstelefon sowie mobil unter 0157/764 84 21 4 und via E-Mail erreichbar.
Telefon: 0800/737 22 86
E-Mail: kontakt@respact-nds.de
Weitere Informationen: www.respact-nds.de

Nordrhein-Westfalen

Opferberatung Rheinland
Die Opferberatung Rheinland (OBR) hat aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Gefährdungslage und im Zuge des Infektionsschutzes vor COVID-19 ihr Beratungsangebot umgestellt: Bis zur Entspannung der allgemeinen Situation werden wir bis auf weiteres auf Beratungsgespräche vor Ort sowie Begleitungen verzichten müssen. Stattdessen wird unsere Beratungstätigkeit vor allem telefonisch und schriftlich stattfinden.

Das Team der Opferberatung Rheinland ist wie folgt erreichbar:
Beratungstelefon: 0178/8 11 39 00
Mail: info@opferberatung-rheinland.de
Anonyme Online-Beratung: www.opferberatung-rheinland.de/beratung
Weitere Informationen: www.opferberatung-rheinland.de/beratung

Sachsen

SUPPORT für Betroffene rechter Gewalt
Die Beratungsstellen in Chemnitz, Dresden und Leipzig haben das Beratungsangebot für Betroffene rechtsmotivierter Gewalt umgestellt. Damit tragen wir dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 zu verlangsamen.

Wir sind natürlich weiterhin erreichbar: Beratungen finden ab sofort per Telefon, E-Mail oder über unsere Onlineberatung statt. Telefonische Beratungen sind auch in Telefonkonferenzen oder Videokonferenzen via Zoom möglich. Begleitungen werden wir – bis zur Entspannung der Lage – nur noch in absolut notwendigen Ausnahmefällen ermöglichen

Die Beratungsstellen sind bis auf weiteres für den Besuchsverkehr geschlossen. Gemeinsam werden wir Wege finden Sie und Euch zu unterstützen!

Chemnitz: Telefon 0172/974 36 74  und E-Mail: opferberatung.chemnitz@raa-sachsen.de
Leipzig: Telefon 0178/516 29 37 und E-Mail: opferberatung.leipzig@raa-sachsen.de
Dresden: Telefon 0172/974 12 68 und E-Mail: opferberatung.dresden@raa-sachsen.de

Online-Beratung: www.onlineberatung-raa-sachsen.beranet.info/ueber-uns.html
Weitere Informationen: www.raa-sachsen.de/support/meldungen/umstellung-des-beratungsangebots-erreichbarkeit-der-beratungsstellen-4490

Sachsen-Anhalt

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt
Weil auch wir dazu beitragen wollen, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Covid-19 (Coronavirus) zu verlangsamen und uns damit zugleich mit besonders gefährdeten Menschen solidarisieren haben wir unser Angebot umgestellt: Bis auf weiteres werden wir vor allem telefonisch, per E-Mail, SMS sowie im Livechat unterstützen. Bei Bedarf können wir auch auf Videokonferenzen zurückgreifen. Face-to-Face-Beratungen und Begleitungen werden wir – bis zur Entspannung der Lage – nur noch in absoluten Ausnahmefällen ermöglichen.

Wir sind für Sie und Euch erreichbar:
• telefonisch und per E-Mail unter den bekannten Mobilnummern und Adressen (siehe Kontakt): täglich von 10 bis 17 Uhr sowie
• über unsere Online-Beratung per E-Mail-Beratung oder im Live-Chat (einfach Live-Chat buchen oder Termin anfragen; bei Bedarf auch Möglichkeit von Gruppenchats).
Wir sind weiterhin für Sie und Euch da und werden gemeinsam Lösungen und Wege finden! Solidarische Grüße und Gesundheit, das Team der Mobilen Opferberatung

Das Team der Mobilen Opferberatung ist wie folgt erreichbar:
Telefon: Mobil: 0170/29 48 41 3, 0151/533 188 24 und 0175/16 22 71 2
Weitere Telefonnummern: www.mobile-opferberatung.de/kontakt/
E-Mail: opferberatung.sued@miteinander-ev.de
Online-Beratung: mobile-opferberatung.beranet.info/startseite.html
Weitere Informationen: www.mobile-opferberatung.de

Opferberatung Dessau

Weil auch wir dazu beitragen möchten, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Covid-19 (Coronavirus) zu verlangsamen,  haben wir unser Angebot umgestellt. Bis auf Weiteres werden wir ab sofort vor allem telefonisch und per SMS sowie über Mail erreichbar sein. Eine Face-to-Face Beratung bieten wir derzeit nur noch in Ausnahmefällen und nach Vereinbarung an.
Wir sind auch weiterhin erreichbar und setzen uns für Euer Anliegen ein!
Das Team der Opferberatung Dessau ist wie folgt erreichbar:
Handy: 0177/62 82 86 0
E-Mail: opferberatung@datel-dessau.de
Weitere Informationen: www.opferberatung-dessau.de

Schleswig-Holstein

Zentrum für Betroffene rechter Angriffe e.V.
Bis auf weiteres berät zebra die Betroffenen von rechten, rassistischen und antisemitischen Angriffen per Video oder Telefon. Unter 0431/30 14 03 79 könnt Ihr uns eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Zur Kontaktaufnahme empfehlen wir das verschlüsselte Meldeformular unter: zebraev.de/kontakt.

Das Team von zebra e.V. ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0431/30 14 03 79
E-Mail: info@zebraev.de
Weitere Informationen: www.zebraev.de/startseite/

Thüringen

ezra – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um COVID-19 können ab sofort keine „face-to-face“-Beratungen durch ezra in Thüringen mehr stattfinden. Bei dringenden Unterstützungsbedarfen werden Ausnahmen durch die einzelnen Berater*innen entschieden. Wir weichen vor allem auf Beratungswege via Telefon und E-Mail aus. Alle Berater*innen sind auch weiterhin individuell erreichbar.

Das Team von ezra ist weiterhin erreichbar über die regulären Wege – per E-Mail: info@ezra.de, über das Kontaktformular: ezra.de/kontakt-beratungsstelle/ und telefonisch unter: 0361/21 86 51 33

Updates und News finden Sie und Ihr auf den Social Media-Kanälen Twitter @ezra_online und Facebook opferberatung.ezra.

Das Team von ezra ist wie folgt erreichbar:
Telefon: 0361/21 86 51 33
E-Mail: info@ezra.de
Weitere Informationen: https://ezra.de/